Silvia Steinbach

Silvia Steinbach

Seit 15 Jahren realisiere ich für Unternehmen, Agenturen, Verbände und Institute Bilderwelten, die faszinieren und staunen lassen. Ich habe mich für diesen Bereich in der Fotografie entschieden, weil ich fasziniert bin von Technik und Wissenschaft.

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Mein Name ist Iris König. Als Foto-Assistenz begleite ich Industriefotografin Silvia Steinbach bei ihren spannenden Fotoproduktionen und berichte hier "live" vom Set.

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Fototermin im Reinlabor eines Biotechnologie­unternehmens

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Frau Steinbach hat sich auf Industrie- und Wissenschaftsfotografie spezialisiert. Zu ihrem Arbeitsalltag gehört es, Menschen in ihren spannenden Arbeitsumgebungen zu fotografieren und dabei Arbeitsprozesse, die für Fachleute alltäglich scheinen, zu überhohen und damit das Unsichtbare eindrucksvoll zum Vorschein zu bringen.

Dafür produziert Frau Steinbach für jeden Kunden einzigartiges Bildmaterial und entwickelt für jede Location individuelle Szenen und Motive.

Diesmal: Unternehmensfotografie für ein führendes Biotechnologieunternehmen. Auf dem Programm: Faszinierende Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse auf ein Foto bannen. Highlight: Auch im Reinlabor wurden Fotos gemacht.

Das bedeutete für Frau Steinbach und mich erst einmal: Umziehen, Kameraequipment sowie uns selbst desinfizieren, um schließlich im Reinlabor und in voller Montur die spannendsten Motive zu finden.

Hier sollte ein Partikelzähler und so genannte „Abklatschplatten“ im Fokus stehen:

Im so genannten Kryolager sollte ein Mitarbeiter am Stickstofftank fotografiert werden. Hier wollte Frau Steinbach möglichst große Stickstoffwolken mit aufs Foto bringen:

An der „Eismaschine“ bzw. IceCube haben wir ein Detailfoto mit einem weiteren Mitarbeiter realisiert. Hier war die Challenge, genau den richtigen „Vereisungsmoment“ zu erwischen – auf der Glasscheibe sollte, teilweise schon Eiskristalle zu sehen sein, gleichzeitig mussten wir mit der Kamera noch „hindurch“ schauen können:

Im Zellkulturlabor haben wir ein typisches „Steinbach-Foto“ aufgebaut: Die Kamera mit Weitwinkelobjektiv liegt im so genannten Inkubator und wird fernausgelöst, während ein Mitarbeiter eine Platte mit rosafarbenem Arbeitsmaterial untersucht. Man hat den Eindruck, hautnah dabei zu sein:

Am FACS-Gerät werden keine Faxe verschickt, sondern Zellen sortiert. Auch hier holen wir alles aus dem Laborraum heraus, indem wir großzügig ausleuchten und mit Diagrammen auf dem von Frau Steinbach extra für dieses Shooting mitgebrachten iMac weiteren Pepp ins Bild bringen:

Die typischen Pipettier- und Mikroskopier-Fotos durften in diesem Fall natürlich auch nicht fehlen:

Text und Behind the Scenes Fotos: Iris König

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